Bewerte nur die Mehrinvestition und den zusätzlichen Nutzen des Speichers. Ladeverluste und entgangene Einspeisung gehören in die Rechnung.
Mit deinen eigenen Zahlen prüfen
Welche Angaben machen die Antwort konkret?
Bewerte ausschließlich den zusätzlichen Nutzen eines Speichers gegenüber derselben PV-Anlage ohne Speicher. Entscheidend ist, dass die Eingaben zu deinem Vorhaben und zum selben Zeitpunkt gehören. Trenne belegte Angebote oder Vertragsangaben von noch offenen Schätzungen. Ein Ergebnis mit Beispielwerten dient dem Verständnis; für eine persönliche Entscheidung ersetzt du diese Werte durch deine eigene Ausgangslage.
- Zusätzliche Speicherinvestition: Eigene Angabe oder ausdrücklich angenommener Szenariowert.
- Jährlich in Speicher geladene PV-Energie: Eigene Angabe oder ausdrücklich angenommener Szenariowert.
- Gesamtwirkungsgrad: Eigene Angabe oder ausdrücklich angenommener Szenariowert.
- Vermiedener Strompreis: Eigene Angabe oder ausdrücklich angenommener Szenariowert.
- Entgangene Einspeisevergütung: Eigene Angabe oder ausdrücklich angenommener Szenariowert.
- Zusätzliche Betriebskosten jährlich: Eigene Angabe oder ausdrücklich angenommener Szenariowert.
Welche Grenzen solltest du beachten?
Verluste reduzieren die abgegebene Energie, während die gesamte Ladeenergie nicht mehr eingespeist wird. Keine Degradation oder Ersatzinvestition enthalten.
Die Rechnung kann eine Entscheidung strukturieren, aber fehlende Informationen nicht ersetzen. Vergleiche mindestens eine alternative Annahme: Was passiert bei einer höheren Ausgabe, einem anderen Zeitraum oder einem geringeren verfügbaren Betrag? Verändere jeweils nur die Größe, deren Einfluss du verstehen möchtest.
Ein bebildertes Beispiel
Im Ausgangsbeispiel des Rechners ergibt sich für „Kapitalwert des Speichers“ ein Wert von -2.393,35 €. Die geänderte Annahme führt zu -3.693,35 €. Alle Eingaben, die Herleitung und die ladbaren Beispiele findest du auf der Rechnerseite.
So gehst du sinnvoll weiter
- Trage zunächst die Angaben zusammen, die du bereits belegen kannst.
- Berechne eine Ausgangsvariante und prüfe die Aufschlüsselung.
- Variiere die noch unsicheren Annahmen.
- Entscheide, welche Information oder welches Angebot dir für den nächsten Schritt fehlt.
Weitere passende Berechnungen
Stand: 5. November 2026. Die dargestellten Beispiele sind Modellannahmen; Hinweise zur Methode stehen beim jeweiligen Rechner.